Rezension "Die Zauberlinie" von Christian Zeitmann





  • Taschenbuch: 212 Seiten
  • Verlag: Amazon Publishing (24. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1477830855
  • ISBN-13: 978-1477830857
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,5 x 18,6 cm


Kurzbeschreibung


Ewige Liebe. Gibt es sie wirklich? Leben wir nur im Hier und Jetzt? Was macht unser Leben aus? Die Liebe zwischen Bjarne und Antonia ist etwas Besonderes. Aber kann sie auch die Grenzen des menschlichen Daseins überwinden?
»Das Wagnis der Liebe«, sagte Großvater noch einmal und blickte zum Horizont. »Geh es ein, mein Junge. Es ist das einzige auf dieser Welt, das sich lohnt.«
Gefangen zwischen Diesseits und Jenseits muss Bjarne dieses eine Wagnis auf sich nehmen …
Quelle Text und Bild




Zum Buch


Das Cover ist echt toll. Es lädt beim betrachten sofort zum nachdenken ein. Mein Augenmerk hat es sofort auf sich gezogen. In Natura finde ich es noch schöner als auf dem Bild. Ein richtiger Hingucker.


Meine Meinung


Ich habe mich so gefreut, als ich auf Lovelybooks für diese Leserunde ausgewählt wurde. Das Buch war wirklich zügig da und als ich es aufgeklappt habe, ist mir für kurze Zeit das Herz stehen geblieben. Der Autor hat es für mich persönlich signiert. Vielen lieben Dank Herr Zeitmann, sie haben mir damit eine riesige Freude bereitetet!
In die Geschichte bin ich furchtbar schnell reingekommen. Der Schreibstil ist locker und leicht und es strengt beim lesen überhaupt nicht an. Nein, ganz im Gegenteil, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und jede Seite in vollen Zügen genossen. Die Charakter sind so liebevoll und interessant herausgearbeitet worden, es hat nicht nur mein Herz, sondern auch meine Seele berührt. Die Geschichte hat mich gepackt und auch nach dem Lesen nicht mehr losgelassen. Ich hätte nichts anders machen können. Für mich ist dieses Buch eine runde Sache, es stimmt einfach Alles vom Cover bis zum Ende der Geschichte. Die Geschichte hat in mir Hoffnung und ein wohliges Gefühl hinterlassen. Es ist einfach toll zu wissen, dass die Liebe nicht mit dem Tod endet.
Ich bedanke mich beim Autor Herr Zeitmann für diese wunderschöne Liebesgeschichte, die wohl ab jetzt immer in meinem Herzen verankert sein wird.



Mein Fazit


Volle Punktzahl mit 5/5 Sternen für diese berührende Geschichte über Liebe und Tod, aber auch über Hoffnung und Unendlichkeit.

Ich bedanke mich beim Autor und dem Amazon Publishing Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.


Rezension "Herz aus Jazz" von Sara Lövestam




  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: rororo (27. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499269007
  • ISBN-13: 978-3499269004
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 2,7 x 19 cm

Klappentext

Über das Erwachsenwerden, die Liebe zur Musik und eine wunderbare Freundschaft. 
An ihrer Schule in der schwedischen Provinz wird Steffi gemobbt. Dem Alltag entflieht die talentierte Fünfzehnjährige, indem sie Musik macht und hört. Am liebsten Swing und Jazz. Als ihr i-Pod eines Tages den Geist aufgibt, reißt die Musik nicht ab. Sie dringt aus dem Fenster eines Altenheims. Und der alte Mann, der dort wohnt, lädt Steffi zu sich ein. 
Schnell stellt sich heraus, dass Alvar Steffis musikalische Helden persönlich kannte. Denn er war selbst ein erfolgreicher Bassist im Stockholm der Swinging Fourties. Während sie gemeinsam seinen alten Platten auf dem Grammophon lauschen, entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft. Steffi erzählt dem alten Herrn von ihren Problemen, Alvar ihr im Gegenzug die Geschichte seiner großen Liebe. Für beide ist es eine Auseinandersetzung mit tiefsten Gefühlen und Verletzungen. Und eine Chance auf die Zukunft.

Zum Buch

Das Cover  von Sara Lövestams Buch ist für mich ein Eyecatcher. Der Titel springt einem förmlich ins Auge und die Klarinette lässt einem schon erahnen, worum es gehen könnte.


Meine Meinung

Der Einstieg in dieses Buch ist mir leicht gefallen. Ich habe mich sehr darauf gefreut, denn ich bin eine Musikliebhaberin, auch wenn ich kein Instrument spiele. Steffi, die Protagonistin, ist mir sympathisch, auch wenn ich ihr handeln nicht immer nachvollziehen konnte. Alvar ist richtig toll, so einen lieben Opa würde ich auch gerne kennen. Beide lernen sich kennen und teilen ihre Sorgen und Probleme  miteinander. Durch die gemeinsame Liebe zur Musik, ganz besonders zum Jazz, finden sie immer näher zusammen. Die Geschichte spielt einerseits in der Gegenwart und wird aus Steffis Sicht geschildert, andererseits erzählt Alvar die Geschichte seines Lebens und seiner großen Liebe Anita. Mir haben besonders die Stellen gefallen, in denen beide Protagonisten  sich unterhalten. Das ist so liebevoll geschrieben, einfach toll. Manchmal kam es mir so vor, als ob der Schreibstil nicht ganz rund war, dennoch hat der Stil mir an sich gut gefallen. Die Geschichte war nicht spannend, es hat mich nicht richtig gepackt, aber ich habe es trotzdem gerne gelesen. Die Stellen in denen es um Basslines und ähnliches ging, waren manchmal echt nervig, da ich damit nichts richtig anfangen konnte. Insgesamt gesehen, war das Buch aber trotzdem eine Bereicherung für mich und ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Es hat mich unterhalten und ich wollte es auch zu Ende lesen. Den Schluss fand ich gut, denn Steffi ist wirklich etwas erwachsener geworden und der Leser konnte diesen Weg gut mit ihr gemeinsam gehen.

Mein Fazit

Dieses Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen, da es mich leider nicht richtig packen konnte. Ich denke aber, dass es besonders für Jazz Fans wirklich toll ist. 

Ich bedanke mich beim Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Rezension "Addicted to you 1 -Atemlos" von Michelle Leighton






  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Heyne Verlag (14. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453418328
  • ISBN-13: 978-3453418325
  • Originaltitel: Bad Boy Trilogie. Down to You (1)

Klappentext


Auf einem Junggesellinnenabschied lernt die Studentin Liv den coolen Clubbesitzer Cash kennen, einen Bad Boy, wie er im Buche steht. Eigentlich hat Liv genug von Typen wie ihm, zu oft hat sie sich in der Vergangenheit schon die Finger verbrannt. Per Zufall lernt sie seinen Bruder Nash kennen und ist verwirrt – die beiden sind Zwillinge, könnten aber nicht unterschiedlicher sein. Nash verkörpert alles, wonach sie bei einem Mann immer gesucht hat, ist charmant, intelligent und zuverlässig. Liv ist hin- und hergerissen, und auch die beiden Brüder können ihr Verlangen nach ihr nur schwer bändigen. Es entspinnt sich ein Liebesreigen mit ungeahnten Folgen ...

Zum Buch


Das Buch ist ein Taschenbuch von der Autorin Michelle Leighton. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es suggeriert dem Leser von Anfang an worum es geht, nämlich um Liebe. Den Titel der Buchreihe "Addicted to you" finde ich furchtbar toll. Er hat mich von Anfang an angesprochen und auf Grund dessen wollte ich es unbedingt lesen.


Meine Meinung


Die Geschichte um die junge Olivia hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Schreibstil ist flüssig und aussagekräftig und die Seiten sind förmlich dahingeschmolzen. Ich liebe Liebesgeschichten, vor allem, wenn die Protagonisten ungefähr in meinem Alter sind. Hier war dies der Fall und ich konnte mich fast perfekt in Liv wiederfinden. Ihre Gedankengänge waren klar strukturiert und nachvollziehbar. Ich habe mit ihr gezweifelt, geliebt und gelitten. Dies ist eine Dreiecksgeschichte der ganz besonderen Art. Man kann sie nicht in eine Schublade mit Crossfire oder Shades of Grey stecken. Nein, sie ist ein furchtbar spannender Auftakt einer tollen Buchserie. Die Wendungen in der Geschichte haben mich immer wieder überrascht. Besonders die Wendung kurz vor Ende hat mich total vom Hocker gehauen. Da kann ich nur "WOW" sagen. Olivia, Nash und Cash sind mir total sympathisch. Gerne würde ich sie persönlich kennenlernen. Obwohl dies erst der Auftaktband ist, hat man schon viel über den Hintergrund der einzelnen Charaktere erfahren. Dies hat mir echt gut gefallen, denn so konnte ich sie viel besser verstehen. Am Ende des Buches gibt es ein richtig fieses Ende, was mir aber noch größere Lust aufs weiterlesen gemacht hat.

Fazit


Der Autorin ist hier ein wirklich toller Auftaktband gelungen. Es lässt sich einfach so weglesen und macht immer Lust auf mehr. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne und freue mich auf den Nachfolgeband.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Heyne Verlag für die Zusendung dies Rezensionsexemplares.

Rezension "Die Überlebenden" von Alexandra Bracken


  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (18. August 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479088
  • ISBN-13: 978-3442479085
  • Originaltitel: The Darkest Minds


Klappentext

Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ...

Zum Buch

Das Buchcover ist wirklich etwas besonderes. Es ist nicht nur zum anschauen, sondern auch zum anfassen. Die Oberfläche ist vorne rau, ähnlich wie Sandpapier. Ich finde, dass das sehr gut zur Geschichte passt und eine Einheit mit dem Coverbild bildet.


Meine Meinung

Ich lese sehr gerne Dystopien und diese ist wirklich sehr gelungen. "Die Überlebenden" ist ein ganz besonderes Werk der Autorin Alexandra Bracken.
Die Geschichte spielt in Amerika. Es ist eine Krankheit ausgebrochen, die einen Großteil der 10-14 Jährigen tötet und die, die Überleben, haben alle verschiedene Fähigkeiten entwickelt. Die Erwachsenen sehen in den Kindern eine Bedrohung, klassifizieren sie in verschiedene Gruppen und sperren sie zur angeblichen Rehabilitation in Lager. Ruby, die Protagonistin, schafft es zu entkommen und sie findet bald Gleichgesinnte denen sie sich anschliesst.  Sie baut immer mehr eine Beziehung zu diesen auf, sie werden eine Familie und gemeinsam  stellen sie sich dem Kampf ums überleben.
Die Story und der Handlungsverlauf sind furchtbar spannend. Es fiel mir so schwer, das Buch ab und zu zur Seite zu legen, um mal etwas zu essen oder zu schlafen. Die verschiedenen Charaktere sind sehr sympathisch, man fiebert mit ihnen die ganze Zeit mit. Der Schreibstil lässt sich als locker und flüssig beschreiben und enthält oft eine Portion Humor. Öfters hat sich ein Lächeln auf mein Gesicht geschlichen und das, obwohl die Situation der Charaktere die ganze Zeit über fast als dramatisch bezeichnet werden könnte. Es gab die Geschichte über Wendungen, die mich geflasht haben und am ganzen Körper zittern ließen. Einfach toll! Ich konnte total in diese Geschichte abtauchen. Das Ende hat mir sehr gefallen und mich furchtbar neugierig auf die Fortsetzung gemacht. Ich freue mich so sehr darauf und bin gespannt, wie es mit der Geschichte, die alles vereint was ein gutes Buch für mich braucht, weitergeht. 

Mein Fazit

Dieses Buch bekommt von mir 5/5 Sterne und macht furchtbar neugierig auf die Fortsetzung. Ich empfehle es allen, die Spannung, Liebe und vielleicht auch etwas Unsicherheit in Geschichten lieben.

Ich danke dem Goldmann Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares!


Rezension "Für immer und einen Tag" von Amanda Brooke





  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (17. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442480078
  • ISBN-13: 978-3442480074
  • Originaltitel: Another Way to Fall


Klappentext


Was wäre, wenn du die Geschichte deines Lebens selbst schreiben könntest?

Die neunundzwanzigjährige Emma ist voller Hoffnung, den Krebs besiegt zu haben. Doch dann erfährt sie, dass sie nur noch ein Jahr zu leben hat. Aber ein Jahr ist viel zu kurz für Emmas Pläne: Sie will den Mann ihres Lebens finden und gemeinsam mit ihm alt werden, sehen, wie Kinder und Enkel aufwachsen, und schließlich nach einem erfüllten Leben im Kreis ihrer Familie Abschied nehmen. Also beginnt Emma, die Geschichte ihres erträumten Lebens aufzuschreiben – und auf wundersame Weise scheinen mit der Zeit mehr und mehr ihrer Träume in Erfüllung zu gehen ...

Zum Buch


Das Cover zu diesem Taschenbuch sticht sofort ins Auge. Es wirkt verträumt, friedlich und etwas melancholisch. Die Farben sind sehr gut aufeinander abgestimmt.
Quelle Text und Bild

Meine Meinung


Auf anderen Buchblogs habe ich schon viel zu diesem Buch gelesen und der Grundtenor war immer der gleiche: Es ist ein sehr lesenswertes Buch. Umso mehr bin ich froh, jetzt auch die Gelegenheit gehabt zu haben, diese wunderschöne Geschichte in mich aufzusaugen.
Ich lese gerne Bücher, die thematisch mit einer Krankheit zusammenhängen. Krebs ist in diesem Buch das Übel, mit dem die Protagonistin Emma zu tun hat. Den Kampf gegen diese Krankheit hat sie verloren. In den letzten Monaten, die ihr noch bleiben, versucht sie,  ihr Leben so, wie sie es sich gewünscht hätte, zu erleben. Sie schreibt eine Geschichte, ihre Geschichte, erst allein und später mit Menschen, die ihr nahe stehen. Diese Geschichte hilft ihr, mit ihrem schweren Schicksal umzugehen und gibt nicht nur Emma, sondern auch ihrer Familie und Freunden neue Hoffnung und Zuversicht.
Dieses Buch hat mich umgehauen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und es fiel mir sehr leicht, dieses Buch regelrecht zu verschlingen. Es hat mich einfach gepackt. Die Hauptcharaktere sind liebevoll gestaltet worden, ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Die Handlung war zwar etwas vorhersehbar, aber es war zu jeder Zeit spannend und mir kamen des öfteren die Tränen, weil es mich so berührt hat. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Wichtigkeit der Beziehung zwischen Mutter und Tochter immer wieder hervorgehoben wurde. Ich konnte mich deshalb noch mehr mit Emma identifizieren.

Fazit


Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte über Krebs. Nein, es ist eine Geschichte in der Geschichte, die mein Herz zutiefst berührt und auch erschüttert hat. Ich empfehle es denjenigen, die gefühlvolle Literatur lieben und auch mal im Stillen weinen können. Von mir gibt es 4/5 Sterne.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für die Zusendung dieses tollen Rezensionsexemplares.

Rezension "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga







  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (23. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3737351414
  • ISBN-13: 978-3737351416

Klappentext


»Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.«

Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.

Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden

Zum Buch


Das Cover gefällt mir furchtbar gut und harmoniert mit dem Inhalt des Buches. Für mich ist es eine Augenweide, die jedes Buchregal aufhebt und große Lust aufs Lesen macht.

Meine Meinung


Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut und war total neugierig, denn die Leseprobe war schon fantastisch. Immer wieder habe ich das Cover betrachtet und über den Buchdeckel gestreichelt und dann habe ich mit dem lesen begonnen. In einem Rutsch, 3,5 Stunden später , hatte ich den Debütroman der Autorin Jasmine Warga beendet. Es war... kaum zu beschreiben. 
Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich war total in die Geschichte versunken. Der Schreibstil ist flüssig, detailliert und die Protagonistin Aysel ist wunderbar herausgearbeitet worden. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt ist so klar und verständlich, dass es einem manchmal sogar etwas mulmig wird. Dies ist mein erstes Buch, dass ich zum Thema Selbstmord gelesen habe. Vorher habe ich nie verstanden, warum jemand freiwillig sein Leben beendet, aber durch dieses Buch ist es für mich etwas klarer geworden. Ich habe das Gefühl, dass ich Aysel und auch Roman "verstanden" habe. Ich konnte es nachvollziehen, habe aber trotzdem die ganze Zeit gehofft, dass es anders kommt. 
Aysel lernt durch den Kontakt und die spätere Liebe zu Roman, wieder glücklich zu werden. Sie öffnet sich einem Menschen und das ist der Anfang, um mit ihrem schweren Los umzugehen. Sie sieht sich selbst und das Leben endlich anders, voller Hoffnung, Freude und Glück.. Diese Wendung ist einfach wunderbar dargestellt und hat mich zutiefst berührt. Am Ende des Buches hat sie sich nicht nur selbst geändert, sondern sie will weiterleben und auch Roman wird durch ihre Liebe gerettet.
Dieser Debütroman ist für mich etwas ganz Besonderes. Er hat etwas in mir berührt und mir wieder einmal gezeigt, dass nichts wichtiger ist, als die Liebe und Aufmerksamkeit zu unseren Mitmenschen. Man soll die Augen öffnen, sich nicht verschliessen und miteinander reden, denn das Leben ist immer lebenswert!

Mein Fazit


Dieses Buch erhält von mir die Höchstwertung und damit 5/5 Sterne. Ein wunderbares Debüt ist der Autorin hier gelungen und ich hoffe, dass noch viele weitere Bücher folgen werden. Dieses Buch empfehle ich einfach Allen.
Ich danke vorablesen.de und dem Verlag Fischer Sauerländer für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Rezension "Mädchenmeute" von Kirsten Fuchs





  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin (30. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871347647
  • ISBN-13: 978-3871347641
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 4 x 21,1 cm


Klappentext



Nur widerwillig fährt Charlotte Nowak, fünfzehn und sehr schüchtern, mit sieben anderen Mädchen ins Sommerferiencamp. Doch dort ist schnell alles anders als erwartet: Dinge verschwinden, und als eines Morgens die Gruppenleiterin ausrastet, flüchten die Mädchen, klauen ein Hundefängerauto samt Hunden und fahren ins Erzgebirge, wo eine von ihnen einen alten Stollen kennt. Hier schlagen sie sich durch immer freiere, immer aufregendere und schönere Sommertage zwischen Waldabenteuern und nächtlichen Streifzügen zu Supermarkt-Containern – und Charly Nowak merkt, dass sie nicht nur schüchtern ist. Doch plötzlich stoßen die Mädchen auf eine brisante DDRHinterlassenschaft, die Außenwelt holt sie ein, und dann kommt auch noch die erste Liebe. Charly muss das, was sie gerade an Mut und Freundschaft entdeckt hat, unter Beweis stellen … Mit hinreißender Direktheit und großer Wärme schildert Kirsten Fuchs Ängste und Hoffnungen und alles, was zu jeder neuentdeckten Freiheit dazugehört. Fuchs, für ihre beiden ersten Bücher von der Presse gefeiert, hat mit «Mädchenmeute» einen wunderbar reifen Roman geschrieben, der die großen Fragen des Lebens stellt – die wir am klarsten erkennen, wenn wir jung sind.

Zum Buch


Das Buch ist gebunden und wird geziert von einem wunderschönen Schutzumschlag. Das Rot ist wirkt sehr harmonisch mit dem weißen Hund und dem Titel. Das Cover gefällt mir sehr gut und der Titel macht sehr neugierig auf die Geschichte.

Meine Meinung


Das Buch ist im Verlag Rowohlt Berlin erschienen und wurde von der Autorin Kirsten Fuchs verfasst. Ich habe bislang noch kein Buch dieser Autorin gelesen, aber werde dies in Zukunft sicher nachholen, denn der Schreibstil ist einfach einzigartig.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Charlotte Nowak geschildert. Es war wirklich schwer für mich in diese hineinzufinden. Charly war mir von Anfang an sympathisch, hat sie mich doch sehr an mich in diesem Alter erinnert. Die Handlung schreitet anfangs etwas langsam voran bzw. war für mich nicht sehr spannend, aber trotzdem interessant. Ich habe mich die ersten 100 Seiten etwas durchgekämpft, aber dann nahm alles an Fahrt an. Ich denke, dass lag daran, weil der Schreibstil sehr ungewöhnlich ist. Alles wird sehr, aber wirklich sehr genau beschrieben. Ich hätte nie gedacht, dass man z.B. den Wald in so vielen Facetten beschreiben kann, einfach der Wahnsinn. Als ich mich dann aber an den Stil gewöhnt hatte, flogen die Seiten nur so dahin.
Die Geschichte rund um die sieben Mädchen ist echt toll. Ich habe mir oft gewünscht, auch ein Teil dieser Gruppe zu sein. Durch die detaillierten Beschreibungen und den Zugang zu Charlys  Gedanken, kam es mir oft sogar so vor.  Die Geschichte spielt im Erzgebirge. Ich selbst war noch nie dort und jetzt möchte ich unbedingt dorthin. Ich wurde richtig angefüttert. Die Sehnsucht ist groß... .  Dadurch, dass alles in Deutschland spielt, kann man sich noch mehr in die Geschichte fallen lassen. Es könnte wirklich alles so passiert sein. Es gibt einige spannende Wendungen, die mich sehr überrascht haben und es nicht langweilig werden ließ. Bis zur letzten Seite habe ich die Geschichte in vollen Zügen genossen. Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn ich gerne wissen möchte, ob die Mädchen sich noch einmal Wiedersehen. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung, ich würde es mir wünschen. 
Ich bin als Leser mit Charly gemeinsam auch wieder etwas erwachsener geworden. Manche Fragen die Charly sich gestellt hat, habe ich mich auch schon gefragt und Vieles ist mir jetzt klarer geworden. Ich danke der Autorin dafür.
Dieses Buch hat mich beeindruckt. Der außergewöhnliche Schreibstil, der schwer zu beschreiben ist und den man einfach selbst erlebt haben muss; die sympathischen Charakter; der Handlungsort. Dies und noch viel mehr hat aus diesem Buch etwas ganz besonderes gemacht. Es ist ein Jugendbuch, aber auch Erwachsene können aus dieses Buch noch viel für sich und ihr Leben ziehen.
Ich bedanke mich beim Verlag und der Autorin zur Bereitstellung dies Rezensionsexemplares.

Mein Fazit


Ein beeindruckendes Buch, dass nicht nur für Jugendliche sondern auch noch für Erwachsene sehr lesenswert ist. Ich wünschte, dieses Buch hätte ich schon als Teenager gelesen. Es hätte mir mein Leben wahrscheinlich viel leichter gemacht.
Ich vergebe 4/5 Sterne und hoffe, dass viele Jugendliche dieses Buch lesen und mit Charly ein kleines Stückchen erwachsener werden.

Rezension "Die Clique"





  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862654435
  • ISBN-13: 978-3862654437
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren


Klappentext


Wir sind immer gut drauf, haben tausend Freunde und keine Probleme ... Die vier Protagonisten der Coming-of-Age-Geschichte verlieren sich gern im schönen Schein. Dabei hat jeder der Jugendlichen sein eigenes Problem, das er mit keinem seiner Freunde teilen kann. Es geht um Egoismus und Illusionen, um Komatrinken und das brennende Bedürfnis, einfach nur dazuzugehören. Einige der jungen Menschen finden sich, andere lernen, sich voneinander zu lösen und zum ersten Mal zu sich selbst zu stehen. Es geht darum, sich der Berauschung zu widersetzen und mit Schicksalsschlägen fertig zu werden. Das Buch zeigt, dass Menschen ihr Leben mit ganz kleinen Handlungen verändern können. Andererseits gibt es auch Situationen, die zu akzeptieren sind. Es geht um den Blick über den Tellerrand, um das aufrichtige Interesse an einer anderen Person als sich selbst. Ellie ist so unsterblich in den dunkelblauäugigen Chris verliebt, sie kann ihn einfach nicht loslassen. Obwohl sie weiß, dass sie für ihn nur eine Gelegenheitsromanze ist. Lydia ist schön wie Helena aus dem alten Troja und weiß, wie man kontert - lebt aber gleichzeitig in ärmlichen Verhältnissen. Jannis ist eigentlich nicht dumm und interessiert sich für Politik. Aber sein Vater glaubt, dass er ein Versager ist, und er kommt einfach nicht mehr vom Kokain los. Und Chris dachte immer, dass Demenz nur etwas für alte Menschen ist - bis seine Mutter an Alzheimer erkrankt. Was soll er da mit Ellies Kleinmädchenklammerei? Die Jugendlichen in Anna Palms neuem Roman sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie den gleichaltrigen »uncoolen« Julian immer wieder gedankenlos abblitzen lassen und gar nicht merken, wie oberflächlich und grausam sie sich verhalten. Doch dann fällt Julian nach einer aufwühlenden Party ins Koma ...
Quelle Text

Zum Buch


Das Buch ist ein Taschenbuch aus dem Schwarzkopf &Schwarzkopf Verlag. Das Cover zeigt eine Clique, die aus 4 Jugendlichen besteht. 


Meine Meinung


Der Klappentext verspricht schon mal ganz Viel und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks erhalten. Als es bei mir angekommen ist, habe ich sofort mit Lesen begonnen. Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist sehr modern, flüssig zu Lesen und passt irgendwie immer zum jeweiligen Protagonisten. Jeder der Vier  ist ein eigener, wirklich starker Typ, der seine Probleme hat. Die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben, man kann sich klasse hineinversetzen und möchte an so mancher Stelle gerne Mal ins Geschehen eingreifen. Man hat das Gefühl, man wäre live im Leben der Jugendlichen dabei. Das ist so klasse.
Innerhalb der Geschichte taucht man immer tiefer ein, man versteht die Hintergründe und Zusammenhänge. Die Jugendlichen werden erwachsen und finden in der Geschichte erst zu sich selbst und dann auch zueinander. Dies ist ein wirklich langer Weg, der immer wieder mit Stolpersteinen gespickt ist, aber es lohnt sich, dabei zu bleiben. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass auch ich mehr zu mir selber gefunden habe und vielleicht auch ein bisschen erwachsener geworden bin. Manche Dinge sehe ich jetzt anders und ich werde versuchen, öfters hinter die Fassade zu blicken. Das Ende wartet mit einer spannenden Wendung auf, die ich so niemals erwartet hätte.
Schade finde ich, dass auf dem Cover zwar 4 Jugendliche zu sehen sind, aber es wohl nicht die 4 aus dem Buch sind. Die werden dort nämlich ganz anders beschrieben. Schade!


Mein Fazit


Dieses Buch ist wirklich toll. Ich empfehle es Jugendlichen aber auch Erwachsenen, denn auch die können noch sehr viel Lernen. Von mir gibt es 4/5 Sterne. Vielen Dank an die Autorin und den Verlag, dass ich es lesen durfte.